Herzlich willkommen bei der
Kreisjägerschaft Rendsburg-Ost

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Waidmannsheil allen Jägerinnen und Jägern, ein herzliches Willkommen an alle Besucher, die an Jagd, Fauna und Flora interessiert sind!

Fahrt der Hegeringe Hohner Harde, Rendsburg und des Rotwildhegerings Elsdorf nach Dortmund zur Messe Jagd & Hund am 3. und 4. Feb. 2017

Ameldebogen zur Fahrt zur größten Jagdmesse Europas kann hier als pdf heruntergeladen werden.

Anhänge:
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Kreismeisterschaft der KJS RD-Ost am 2. Juli 2016

Zur diesjährigen Kreismeisterschaft der KJS RD-Ost trafen sich am 2. Juli 2016 zwanzig Schützen, um sich in diesem Wettkampf zu messen.

Austragungsort war der Schießstand Alt-Bennebek, dessen Betreibern ich nochmals mein herzliches Dankeschön übermitteln möchte.

Gegen 12.30 Uhr standen die Ergebnisse fest. Bester Gesamtschütze war Ernst Pahl mit 319 Punkten, gefolgt von Jörg Hinrichs mit 313 Punkten. In der Altersklasse überzeugte Jochen Reese mit 248 Punkten gefolgt von Jürgen Lamp mit 200 Punkten.

In der Damenklasse führte Anja Reese mit 280 Punkten das Feld an, gefolgt von Ute Pieper mit 276 Punkten.

Unser Neuzugang in der Juniorenmannschaft, Jannick Pick, belegte mit 215 Punkten den 1. Platz bei den Junioren.

Allen Schützen ein Waidmannsheil

Thomas Raabe

KSW RD-Ost

Langwedel: Zuchthennen sollen Fasanenbestand retten

Artikel vom 15. Mai 2016 aus der Redaktion der Landeszeitung

Jäger wildern die ersten fünf von 36 weiblichen Tieren aus.

Ganz zaghaft und vorsichtig schritt die Fasanenhenne in Richtung Freiheit. Sie war eine von fünf, die gestern im Langwedeler Revier des gleichnamigen Hegerings im Rahmen eines „Fasanenprojektes“ zur Bestandsstabilisierung freigelassen wurde. Insgesamt soll der Fasanenbesatz allein in diesem Revier um 36 Hennen erweitert werden.

Seit Jahren schon beobachtet der Hegering Langwedel, zu dem zehn Reviere gehören, den schwindenden Fasanenbesatz in seinem Gebiet mit einiger Besorgnis. „Dabei haben wir schon viele Maßnahmen getroffen“, erklärte der Hegeringleiter Carsten Schwartz. Dazu gehört unter anderem auch eine verstärkte Prädatorenbejagung auf die Fressfeinde der Fasane, wie zum Beispiel Krähe, Dachs, Marder und Fuchs. „Wir haben dadurch zurzeit die höchste Raubwildstrecke der Kreisjägerschaft Rendsburg Ost“, konnte Schwartz berichten. Zusätzlich wurden Blühstreifen um die Maisflächen angelegt und Obstbäume gepflanzt, um den zu den Hühnervögeln gehörenden Tieren Schutz und Winternahrung zu bieten. Doch trotz aller Bemühungen der Bestand immer weiter zurück. Um dieser Tendenz entgegenzuwirken, wurde nun ein in Schleswig-Holstein einmaliges Auswilderungsprogramm für Fasanenhennen zur Bestandsstabilisierung begonnen.

„Wir mussten dafür erst einmal einen Antrag bei der unteren Jagdbehörde stellen“, verriet der Projektleiter des Hegerings, Olaf Malmström. Für eine Genehmigung mussten die freizulassenden Hennen aber bestimmte Kriterien erfüllen. „Die Tiere müssen eine gewisse Wildständigkeit besitzen und dürfen nicht zu sehr an den Menschen gewöhnt sein“, erklärte der Projektleiter. „Sonst besteht ja die Gefahr, dass sie gleich zum nächsten Hof fliegen und sich zusammen mit den Hühnern füttern lassen.“ Dementsprechend sollten die Hennen das natürliche Verhalten besitzen und zum Beispiel anducken, wenn sich eine Gefahr nähert. Auch das abendliche Aufbäumen (außerhalb der Brutzeit schlafen Fasane auf Bäumen) gehöre dazu. Eine geeignete Fasanerie, die über solche Vögel verfügt, fanden die Verantwortlichen in Sirksfelde. Nachdem die Jagdbehörde das Aussetzen genehmigt hat, können innerhalb von drei Jahren 350 Fasanenhennen in dem gut 6700 Hektar großen Gebiet des Hegerings ausgesetzt werden. „Im Rahmen des Projektes haben wir jetzt natürlich beschlossen, die nächsten zwei Jahre ganz auf die Fasanenjagd, sowohl auf Hähne als auch Hennen, zu verzichten“, bestätigte Malmström. Man wolle nun erst einmal beobachten, ob sich der Bestand stabilisiere.

Die Kosten für die Hennen werden zum Teil durch die Hegeringkasse und durch die Reviere gedeckt. „Natürlich kann man die Vögel auch günstig bekommen, aber eine Henne, die unseren Anforderungen entspricht, kostet 17 Euro“, verriet der Projektleiter. Dementsprechend dankbar war man dann auch, dass allein „Bingo – Die Umweltlotterie“ gut 53 Prozent der Gesamtkosten übernahm. „Für unser Fasanenprojekt haben wir sogar einen Hegeringball mit einer großen Tombola veranstaltet, für die regionale Unternehmen und Gemeinden Geld- und Sachpreise gespendet haben“, führte Malmström weiter aus. Ob das Projekt den gewünschten Erfolg zeigt, wird nun aber hauptsächlich die Natur entscheiden.

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Kapitaler Rothirsch im Rotwildhegering Elsdorf erlegt

 Rohwer RD Ost klein

Der stolze Erleger Hans-Jürgen Rohwer aus dem  Rotwild-Hegering Elsdorf

Am 8. Oktober 2015 erlegte Hans-Jürgen Rohwer im Revier Nübbel einen kapitalen I-Hirsch. Es ist ein ungerader 24-ender. Mit einem Geweihgewicht von 9,05 kg, wie auf der offiziellen Trophäenbewertung im April 2016 in Neumünster auf der Landestrophäenschau festgestellt wurde. Es ist der stärkste Hirsch, der nördlich des Nord-Ostkanals je erlegt wurde. Doch südlich des Kanals in dem Revier Duvenstedter Brook (bei Hamburg) und in Hasselbusch (südl. von Bad Bramstedt) stehen noch stärkere Hirsche, die auch im Jagdjahr 2015 zur Strecke kamen. Sie übertrafen mit einem Geweihgewicht von jeweils ca. 11 kg den Nübbeler Hirschen bei weitem und erreichten bei der offiziellen Wertung 242,36 bzw. 243,48 Punkte nach der internationalen CIC-Formel, während der Nübbeler Hirsch „nur“ 225,04 Punkte brachte. Sie alle bekamen eine Goldmedaille   (ab 195Pkt.).  Zum Vergleich: Der stärkste Hirsch in Deutschland kam in NRW im Jahre 2004 zur Strecke mit 274,13 Pkt. und einem Geweihgewicht von 13,6 kg. Im deutschen Reich in den 1930-er Jahren waren die Hirsche geringer – sie hatten damals in freier Natur meist ein Geweihgewicht von 8,5 bis 9 kg. Heute werden die Rothirsche auch außerhalb von Gattern sehr viel stärker, weil u.a. der Mais ihnen eine gute Äsung liefert.

Auch der Nübbeler Hirsch profitierte von dieser Entwicklung. Der Hirsch wurde nicht im Wald sondern am Maisrand erlegt, in dem sich auch ein Tier mit Kalb aufhielt. Das zeigt, dass das Rotwild auch bei uns auf die Veränderungen in der landwirtschaftlichen Nutzung reagiert und seine Einstandsgebiete in die umliegenden Felder ausdehnt.

Jörn Neupert

2015 10 08 HJ Rohwer Niki klein


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